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Simmering works wandert durch den Bezirk. In und um aktive Industriebetriebe finden öffentliche Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionen zum Thema „Zukunft von Produktion und Arbeit in der wachsenden Stadt“ statt.

Es geht nicht um Nach- oder Zwischennutzungen von leerstehenden Fabriks-Arealen. Es geht darum, Produktion bewusst in der Stadt zu halten. Denn „Stadt“ lässt sich nicht auf Wohnen und Konsumieren reduzieren. Produktion ist seit jeher wichtiger Bestandteil von Stadt und Voraussetzung für einen funktionierenden Arbeitsmarkt, der auch Kapazitäten für weniger Qualifizierte und Migrant_innen hat, denen dadurch ein Aufstieg in die Mittelklasse ermöglicht wird. Ein Aufstieg, der in der sogenannten „Dienstleistungsgesellschaft“, nicht mehr im gleichen Maße möglich ist.

Wir feiern ein Fest der Produktion: Lagerräume, Hofareale, Ateliergebäude, Besprechungsräume florierender Wiener Produktionsbetriebe dienen als Veranstaltungsorte – jeder Festivaltag findet in einem anderen Betrieb statt und lockt Wiener_innen über die Schwelle, um einen Dialog zwischen ihnen, Arbeiter_innen, Filmemacher_innen und Industriellen zu ermöglichen.

Das Film- und Diskussionsprogramm setzt sich inhaltlich mit Produktion und Industrie auseinander und zeigt auch die Auswirkungen, die eine funktionale Ausdünnung auf Städte haben kann. Ziel ist es, Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Industrie nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden sollte.

Projektteam
Kuratorinnen und Organisation:
Marlene Rutzendorfer und Karoline Mayer, Architektinnen und Kuratorinnen
Projektkoordination und Kommunikation:
Anneke Essl, Architektin, essl@simmeringworks.at
Grafik und Web:
Sofie Mayer, Pigeon Power Grafikstudio, www.pigeonpower.at

Kontakt
Karoline Mayer
mail@karolinemayer.com
+43 (0) 699 1078 1144

Ein Projekt im Rahmen von SHIFT III Eine Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien, dem Belvedere 21 und dem Bezirksmuseum Simmering.