Tag 8: SA, 12.10.

Samstag, 12.  Oktober 2019

BETRIEBSFÜHRUNG
Ort: schloR, Rappachgasse 26, 1110 Wien
Zeit: 17:30 Uhr

schloR: Arbeiten und Wohnen

Das Projekt schloR hat zum Ziel, in Wien langfristig abgesicherte und leistbare Räume für selbstverwaltetes und gemeinschaftliches Arbeiten und Wohnen zu schaffen. Auf einem Grundstück in der Simmeringer Rappachgasse entsteht in den nächsten Jahren ein Projekt, das eine Turn- und Mehrzweckhalle, Büroräumlichkeiten, Tagungsräume mit Gastroküche, Proberäume, Werkstätten und Ateliers, Kunst, Kultur und Bildung, eine Food Coop und Urban Gardening umfassen soll.
Auf einem Rundgang durch die Gebäude erzählen uns zukünftige Bewohnerinnen und Nutzerinnen von ihren Plänen.

FILMSCREENING
Ort: schloR, Rappachgasse 26, 1110 Wien
Zeit: 18:30 Uhr

Über die Jahre. ****
R.: Nikolaus Geyrhalter, AT 2015, 99’. dOF

Zehn überraschende Jahre. Im Winter 2004 ist nicht klar, wie lange die alte Textilfabrik im nördlichen Waldviertel noch wirtschaftlich überleben kann. Als die Firma schließlich doch zusperrt, beginnt für die Arbeiterinnen und Arbeiter eine Zeit des Umbruchs. Die Menschen leben auf dem Land und orientieren sich neu. Andere Arbeit, unbezahlte Beschäftigung, mehr Zeit für Hobbys, für das Engagement bei der Feuerwehr und die Pflege der Angehörigen. Neuanfänge und Veränderungen – das Leben geht weiter.
(Nikolaus Geyrhalter)

Filmlink: www.flimmit.com/uber-die-jahre

Filmstill aus „Über die Jahre“ © Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion GmbH

*Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 25 Teilnehmer_innen
** Nicht für Kinder unter 10 Jahren, festes Schuhwerk nicht vergessen.
*** Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 10 Teilnehmer_innen
**** maximal 50 Teilnehmer_innen

Tag 7: FR, 11.10.

Freitag, 11.  Oktober 2019

SPAZIERGANG
Treffpunkt: Busstation “Haidestraße” des 76A/B stadtauswärts
Zeit: 14:00–16:00 Uhr

Was hält Wien am Laufen? Ver- und Entsorgungsbetriebe rund um die Haidequerstraßen in Simmering*

Einst durchzogen die Haidequerstraßen die Simmeringer Haide. Heute sind sie Synonym für das größte zusammenhängende Industrieareal des Bezirkes. Hier sitzt Wiens Hauptkläranlage, das Kraftwerk Simmering,
Dietzel Univolt und auch der Hafen Wien. Bis vor Kurzem wurden hier auch von der Firma General Dynamics Panzer produziert. Das Werksgelände steht nun leer und bietet spektakuläre Ausblicke auf Simmerings unterschätzte Industriearchitektur. Eine Entdeckungsreise!

BETRIEBSFÜHRUNG
Ort: ebswien hauptkläranlage, 11. Haidequerstraße 7, 1110 Wien
Zeit: 16:00–18:00 Uhr

ebswien hauptkläranlage* **

In Simmering, an einem der topographisch tiefst gelegenen Punkte Wiens nahe der Mündung des Donaukanals in die Donau, liegt die Hauptkläranlage der Stadt Wien. Hier werden die gesamten kommunalen Abwässer Wiens gereinigt. An Tagen mit Trockenwetter sind das mehr als 500.000 m³. Diese Menge entspricht der Wasserführung eines mittleren Flusses. Das Abwasser durchströmt in etwa 20 Stunden die mechanische und die beiden biologischen Reinigungsstufen der Anlage, bevor es geklärt in den Donaukanal und weiter in die Donau abläuft.
Bei einer informativen Führung lernen wir die unterschiedlichen Schritte der Klärung von Abwasser kennen und erfahren einiges darüber, wie das Unternehmen ab 2020 zum Energieselbstversorger werden möchte.

© Karoline Mayer

FILMSCREENING
Ort: schloR, Rappachgasse 26, 1110 Wien
Zeit: 18:30 Uhr

La sirène de Faso Fani. ****
R.: Michel K. Zongo, 89’, F/BF/D/KAT 2015. OmeU

In Koudougou, der drittgrößten Stadt von Burkina Faso, rottet eine Textilfabrik vor sich hin. Faso Fani wurde 2001 geschlossen. Michel Zongo, der in Koudougou aufgewachsen ist, nimmt am Zaun dieser legendären Fabrik Anlauf, die Bilanz noch einmal aufzurollen: Er besucht ehemalige Arbeiter und Verwandte. Zongos Onkel etwa, der als Arbeiter einen der ersten Kühlschränke besaß, ein bewundertes Kultobjekt der Moderne dank Faso Fani. Zongo gräbt in Radio- und TV-Archiven die stolze Geschichte der Fabrik aus, in der so viel mehr als Stoffe produziert wurde. Doch als Sohn seiner Stadt hat Zongo nicht den Niedergang im Fokus, sondern entdeckt in den Höfen der Stadt Frauen, die wieder weben – und Männer, die unter Bäumen reden. Der Film ist eine Hommage an einen spezifisch afrikanischen Widerstand gegen die negativen Auswirkungen der Globalisierung und Strukturanpassungsprogramme.

Trailer

FILMSCREENING
Ort: schloR, Rappachgasse 26, 1110 Wien
Beginn: 20:00 Uhr

Zwischen Simmering und Favoriten. ****
R.: Karoline Mayer, 75’, AT 2019. dOF

Der Dokumentarfilm zeichnet ein Portrait von Simmering, einem Bezirk im Südosten der Stadt Wien. Einst ein typischer Wiener Arbeiterbezirk, so geht hier seit den 90er Jahren der Anteil von Industrie und Gewerbe stetig zurück und wird durch monofunktionalen Wohnbau, der sich immer weiter von Leistbarkeit entfernt, und flächenintensiven Einzelhandel ersetzt.

„Eine natürliche Entwicklung – wir leben in einer postindustriellen Zeit, einer Dienstleistungsgesellschaft. Produktion findet anderswo statt“, so lautet das Narrativ, das bis jetzt nur wenig hinterfragt wird. Gleichzeit klagen die gebliebenen Betriebe unisono über Platzmangel und nicht realisierbare Expansionswünsche. Junge Unternehmer_innen suchen oft vergeblich nach leistbaren Produktionsstandorten in der Stadt. Und Betriebe, die sich seit Jahrhunderten am selben Standort befinden, sehen sich zum ersten Mal mit Beschwerden von Nachbarn über Lärm- oder Geruchsentwicklung konfrontiert.

Was bedeutet das für eine Stadt wie Wien und für Simmering als ehemaligen Arbeiterbezirk? Wer verdient an der Marginalisierung von Arbeit und dem damit verbundenen Narrativ?

Der Film kommt zu dem Schluss, dass vor allem die rasant steigenden Grundstückpreise in Wien die Folge von Spekulation aber gleichzeitig auch deren Auslöser sind, diese Entwicklung befeuern und stellt das Konzept des Eigentums an Grund und Boden in Frage.

Filmstill aus „Zwischen Simmering und Favoriten“ © Karoline Mayer

*Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 25 Teilnehmer_innen
** Nicht für Kinder unter 10 Jahren, festes Schuhwerk nicht vergessen.
*** Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 10 Teilnehmer_innen
**** maximal 50 Teilnehmer_innen

Tag 6: MI, 09.10.

Mittwoch, 09. Oktober 2019

VORTRÄGE & DISKUSSION
Ort: Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Beginn: 19:00 Uhr

A good city has industry

Im Jahr 2013 kaufte der Architekt Mark Brearley in Südlondon eine Fabrik, in der Metalltabletts hergestellt werden. Untypischerweise wollte er diese nicht zu Lofts umbauen sondern hatte zum Ziel, das kränkelnde Unternehmen weiterzuführen. Heute exportiert Kaymet metal trays in 35 Länder und ist fixer Betandteil des Industriegebiets um die Old Kent Road. Doch diese wurde von der Stadtplanung zur „Opportunity Area“ (Entwicklungsgebiet) erklärt, und nun sprießen Pläne für Wohnbauten mit tausenden Wohneinheiten aus dem Boden. Kann sich eine Firma wie Kaymet hier noch behaupten?
Um ansässigen Bewohnerinnen und Gewerbebetreibenden zur Mitsprache zu verhelfen etablierte „what:if projects“ 2018 mit dem Projekt „Action OKR“ einen Ort, an dem Diskussionen zu den lokalen Plänen mit Stadtplanerinnen und Investore*innen stattfinden.

Im Anschluss an die beiden Erfahrungsberichte findet eine Diskussion mit Wiener Expert*innen statt. Was können wir von den Londoner Erfahrungen lernen?

Vorträge
// Mark Brearley, Geschäftsführer kaymet metal trays und Professor, The Cass, London
// Ulrike Steven, what if: projects, London

Anschließende Diskussion mit Wiener Expert*innen
// Iris Kaltenegger, Generalsekretärin Europan
// Andreas Rumpfhuber, Architekt und Theoretiker, Expanded Design, Wien
// Michael Rosenberger, MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung

Moderation: Karoline Mayer

Veranstaltung in englischer Sprache
Eine Kooperation des Architekturzentrum Wien mit „Simmering works“

© Karoline Mayer

Tag 5: SO, 29.09.

Sonntag, 29. September 2019

FILMSCREENING
Ort: Bezirksmuseum Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
Beginn: 18:30 Uhr

Posledniy Limuzin (The last Limousine). ****
R.: Daria Khlestkina, 74’, RUS/D 2014. OmeU

Angesichts des unbarmherzigen Niedergangs der Fabrik arbeiten Mikhail, Andrey, Nina, Wladimir, Nadia und Luda – Chefs, Vorarbeiter, Ingenieure und Arbeiter des riesigen Moskauer Automobil-werkes ZIL – weiter, und halten sich an etablierte Routinen und professionellen Stolz, um eine Welt aufrecht zu erhalten, die um sie herum zerbröckelt.
Als ein Auftrag für die Produktion für drei der legendären handgefertigten Limousinen der Fabrik kommt, die einst das Herzstück der sowjetischen Militärparaden auf dem Roten Platz in Moskau waren, bietet sich Mikhails handverlesenen Spezialisten die Gelegenheit, zu zeigen, was sie draufhaben.

*Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 25 Teilnehmer_innen
** Nicht für Kinder unter 10 Jahren, festes Schuhwerk nicht vergessen.
*** Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 10 Teilnehmer_innen
**** maximal 50 Teilnehmer_innen

Tag 4: SA, 28.09.

Samstag, 28. September 2019

SPAZIERGANG
Treffpunkt: Mautner-Markhof-Gasse 39–41, 1110 Wien
Beginn: 15:30 Uhr

Deindustrialisiert: Mautner-Markhof-Gelände und Hoerbiger-Gründe*
Mit Johannes Hradecky und Petra Leban, Bezirksmuseum Simmering,sowie Martin Skrivanek, GB* Ost

Zwei große neue Wohngebiete in Simmering tragen die Namen der ehemals hier ansässigen Firmen: Auf dem Mautner-Markhof-Gelände fand bis in die 90er Jahre die Hefeproduktion der Firma statt, die nach dem EU-Beitritt eingestellt wurde. Auf den Hoerbiger-Gründen befand sich bis vor Kurzem das Betriebsgelände der Firma Hoerbiger, die vor einigen Jahren ihr Simmeringer Werk in die Seesstadt Aspern verlegte. Auf beiden Arealen entstand in den letzten Jahren Wohnbau im großen Stil.
Gemeinsam mit Expert*innen erforschen wir die Geschichte der beiden Betriebe sowie die Entstehungsprozesse der Wohnsiedlungen.

© Karoline Mayer

FILMSCREENING
Ort: Bezirksmuseum Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
Beginn: 18:30 Uhr

Zwischen Simmering und Favoriten. ****
R.: Karoline Mayer, 75’, AT 2019. dOF

Der Dokumentarfilm zeichnet ein Portrait von Simmering, einem Bezirk im Südosten der Stadt Wien. Einst ein typischer Wiener Arbeiterbezirk, so geht hier seit den 90er Jahren der Anteil von Industrie und Gewerbe stetig zurück und wird durch monofunktionalen Wohnbau, der sich immer weiter von Leistbarkeit entfernt, und flächenintensiven Einzelhandel ersetzt.

„Eine natürliche Entwicklung – wir leben in einer postindustriellen Zeit, einer Dienstleistungsgesellschaft. Produktion findet anderswo statt“, so lautet das Narrativ, das bis jetzt nur wenig hinterfragt wird. Gleichzeit klagen die gebliebenen Betriebe unisono über Platzmangel und nicht realisierbare Expansionswünsche. Junge Unternehmer_innen suchen oft vergeblich nach leistbaren Produktionsstandorten in der Stadt. Und Betriebe, die sich seit Jahrhunderten am selben Standort befinden, sehen sich zum ersten Mal mit Beschwerden von Nachbarn über Lärm- oder Geruchsentwicklung konfrontiert.

Was bedeutet das für eine Stadt wie Wien und für Simmering als ehemaligen Arbeiterbezirk? Wer verdient an der Marginalisierung von Arbeit und dem damit verbundenen Narrativ?

Der Film kommt zu dem Schluss, dass vor allem die rasant steigenden Grundstückpreise in Wien die Folge von Spekulation aber gleichzeitig auch deren Auslöser sind, diese Entwicklung befeuern und stellt das Konzept des Eigentums an Grund und Boden in Frage.

Filmstill aus „Zwischen Simmering und Favoriten“ © Karoline Mayer

KONZERT
Ort: Bezirksmuseum Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
Beginn: 20:00 Uhr

Sing-along: Wienerlieder-Abend mit Architekturbezug
Mit Cornelia Mayer (Zither) und Marlies Krug-Rietz (Gesang)

Gemeinsam mit Schüler*innen der Musikschulen Leopoldstadt und Ottakring laden Cornelia Mayer (Zither) und Marlies Krug-Rietz (Gesang) zu einem Wienerliederkonzert im Bezirksmuseum Simmering. Mitsingen erlaubt!


*Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 25 Teilnehmer_innen
** Nicht für Kinder unter 10 Jahren, festes Schuhwerk nicht vergessen.
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**** maximal 50 Teilnehmer_innen

Tag 3: FR, 27.09.

Freitag, 27. September 2019

AUSSTELLUNGSFÜHRUNG mit Kurator Johannes Hradecky
Ort: Bezirksmuseum Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
Beginn: 17:00 Uhr

„Vom Schiffskanal zum CityAirportTrain. Der Wiener Neustädter Kanal und die Eisenbahnen“

Johannes Hredecky vom Bezirksmuseum Wien beleuchtet die Rolle, die der ehemalige Wiener Neustädter Kanal für die aufblühende Industrie im Simmering des 19. Jahrhunderts spielte.

Der Wiener Neustädter Kanal wurde unter Kaiser Franz II 1794 genehmigt und bis 1803 fertiggestellt, um Kohle kostengünstig von Sopron nach Wien transportieren zu können.

Dieser führte durch den ganzen Bezirk und mündete in einem großen Hafenbecken bei Wien Mitte, das dann in den Wienfluss geleitet wurde. Waren wurden auf Kähnen transportiert, die von Pferden gezogen wurden.

Ein wichtiger Nebeneffekt des Kanals bestand in der Nutzung der Antriebskraft des Wassers für Wasserräder. So entstanden entlang des Kanals etliche Mühlen, die Energie u.a. für metallverarbeitende Betriebe erzeugten, was wesentlich zur Industrialisierung des Bezirkes beitrug.

Ab Mitte des 19. Jahrhundert wurde der Kanal schrittweise verkürzt und zu Beginn des 20. Jahrhundert der Wiener Streckenteil aufgelassen – es gab inzwischen andere Quellen für Energie und Wasser.

Der Wiener Neustädter Kanal, Untereggendorfer Brücke © Bezirksmuseum Simmering

VORTRAG
Ort: Bezirksmuseum Simmering, Enkplatz 2, 1110 Wien
Beginn: 18:30 Uhr

Vortrag von Mike Clarke (Historiker und Präsident der „Leeds & Liverpool-Kanal-Gesellschaft“, UK): „Geschichte und Erbe der englischen Kanäle”

Industrie- und Kanalhistoriker, GB


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Tag 2: DI, 17.09.

Dienstag, 17. September 2019

(AUSGEBUCHT!)
BETRIEBSFÜHRUNG
Ort: Mautner Markhof Feinkost GmbH, Mautner-Markhof-Gasse 39–41, 1110 Wien
Uhrzeit: 13:00–15:00 Uhr

Mautner Markhof Feinkost GmbH***

Die Firma Mautner Markhof ist wohl allen in Wien ein Begriff. Dass diese allerdings immer noch in Wien Simmering Senf, Essig, Kren und Sirup produziert, wissen die wenigsten.
Obwohl auch hier der Wohnbau immer näher rückt hat die Firma vor Kurzem die Entscheidung getroffen, an ihrem Standort zu bleiben und dort sogar auszubauen. Dafür werden in den nächsten Jahren diverse bauliche Maßnahmen vorgenommen, die die Produktion in den denkmalgeschützten Gebäuden verträglicher für das Wohnumfeld machen sollen. Bei der Betriebsführung erhalten wir sowohl einen Einblick in die Produktionsprozesse der Firma, können uns aber auch vor Ort ein Bild davon machen, wie Produktion und Wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft koexistieren können.

© Karoline Mayer

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** Nicht für Kinder unter 10 Jahren, festes Schuhwerk nicht vergessen.
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Tag 1: FR, 13.09.

Freitag, 13. September 2019

(AUSGEBUCHT!)
SPAZIERGANG
Treffpunkt: vor dem Gewerbehof Grillgasse 51, 1110 Wien
Beginn: 17:00 Uhr

Autoschrauber, Kaffeeröster und Logistikzentrum: Grillgasse und Werkstättenweg*

Die Gegend um die Grillgasse und den Werkstättenweg ist eine äußerst zentral gelegene, aber dennoch versteckte, industriell-gewerbliche Zone in Simmering. Hier befinden sich neben dem technischen Service der ÖBB und einem neu entstandenen Handelshaus der Getränkefirmen Kolarik & Leeb und Del Fabro ein Gewerbehof mit Geschichte, einige Automechaniker und viele kleine Gewerbebetriebe.
In den letzten Jahren ist hier, auf Grund der guten Lage, der Wohnbau rasch näher gerückt:
Ausgehend von der Grillgasse kommen wir auf dem Stadtspaziergang an den Hörbiger-Gründen vorbei – hier entstanden auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Hörbiger, die vor einigen Jahren ihr Simmeringer Werk in die Seesstadt Aspern verlegte, 500 neuen Wohnungen. Auch die Baustelle auf dem ehemaligen Areal der Victor Schmidt & Söhne Schokoladenfabrik ist ein Ziel des Spaziergangs.

© Karoline Mayer

(AUSGEBUCHT!)
BETRIEBSFÜHRUNG
Ort: kaffeefabrik, Dieselgebäude, Gewerbehof Grillgasse 51, 1110 Wien
Beginn: 18:30 Uhr

kaffeefabrik mit Verkostung von Spezialitätenkaffee*

Das Areal des Gewerbehofs in der Grillgasse 51 hat eine lebendige Geschichte. Hier stand einst eine Salpeterfabrik, die von der Apollo Kerzenfabrik übernommen wurde. Bis in die 70er Jahre war Unilever Simmering hier zu Hause. Heute werkt hier eine interessante Mischung von kleineren Betrieben, die von den günstigen Mieten profitieren.

Die kaffeefabrik ist ein erfolgreiches Wiener Kleinunternehmen. Neben dem Betrieb der Kaffeebar in der Favoritenstraße wird in Simmering auch selbst Kaffee geröstet. Dazu werden über die Einkaufsgemeinschaft „Roasters United“ Bohnen direkt bei erzeugenden Kooperativen auf der ganzen Welt bezogen.
Tobias Radinger führt durch seinen Betrieb und gibt wertvolle Einblicke in das Geschäft mit dem Spezialitätenkaffee. Inklusive Verkostung!

© Karoline Mayer

(AUSGEBUCHT!)
FILMSCREENING
Ort: kaffeefabrik, Dieselgebäude, Gewerbehof Grillgasse 51, 1110 Wien
Beginn: 19:30 Uhr

This is Coffee. ****
R.: The Coffee Brewing Institute, 12’, USA 1961. engl. OF

Um 1960 bot das Coffee Brewers Institute Kurse für die Zubereitung von Kaffee an. Nach Abschluss des Unterrichts erhielten Absolvent*innen eine halbe goldfarbene Kaffeetasse und hängten sie über den Eingang der Bar. Leitungswasser sollte trinkbar sein. 210 Grad. Nicht mehr. Frischer Kaffee in einer Dose oder einem Beutel ist laut Instruktoren fast unerreichbar, es sei denn, man findet frisch geröstete Bohnen und mahlt sie selbst. Schritt für Schritt führt uns der Kurzfilm zur perfekten Tasse Kaffee.

Filmstill aus „This is Coffee“ © The Coffee Brewing Institute

Filmlink: topdocumentaryfilms.com/this-is-coffee


*Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 25 Teilnehmer_innen
** Nicht für Kinder unter 10 Jahren, festes Schuhwerk nicht vergessen.
*** Anmeldung und Information zu den Treffpunkten unter office@simmeringworks.at Maximal 10 Teilnehmer_innen
**** maximal 50 Teilnehmer_innen