Tag 6: MI, 09.10.

Mittwoch, 09. Oktober 2019

VORTRÄGE & DISKUSSION
Ort: Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Beginn: 19:00 Uhr

A good city has industry

Im Jahr 2013 kaufte der Architekt Mark Brearley in Südlondon eine Fabrik, in der Metalltabletts hergestellt werden. Untypischerweise wollte er diese nicht zu Lofts umbauen sondern hatte zum Ziel, das kränkelnde Unternehmen weiterzuführen. Heute exportiert Kaymet metal trays in 35 Länder und ist fixer Betandteil des Industriegebiets um die Old Kent Road. Doch diese wurde von der Stadtplanung zur „Opportunity Area“ (Entwicklungsgebiet) erklärt, und nun sprießen Pläne für Wohnbauten mit tausenden Wohneinheiten aus dem Boden. Kann sich eine Firma wie Kaymet hier noch behaupten?
Um ansässigen Bewohnerinnen und Gewerbebetreibenden zur Mitsprache zu verhelfen etablierte „what:if projects“ 2018 mit dem Projekt „Action OKR“ einen Ort, an dem Diskussionen zu den lokalen Plänen mit Stadtplanerinnen und Investore*innen stattfinden.

Im Anschluss an die beiden Erfahrungsberichte findet eine Diskussion mit Wiener Expert*innen statt. Was können wir von den Londoner Erfahrungen lernen?

Vorträge
// Mark Brearley, Geschäftsführer kaymet metal trays und Professor, The Cass, London
// Ulrike Steven, what if: projects, London

Anschließende Diskussion mit Wiener Expert*innen
// Iris Kaltenegger, Generalsekretärin Europan
// Andreas Rumpfhuber, Architekt und Theoretiker, Expanded Design, Wien
// Michael Rosenberger, MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung

Moderation: Karoline Mayer

Veranstaltung in englischer Sprache
Eine Kooperation des Architekturzentrum Wien mit „Simmering works“

© Karoline Mayer